Wie aus gutem Stahl noch besserer wird

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Zum Portfolio von Swiss Steel Group gehören auch hochwertige Werkstoffe. Foto: Swiss Steel Group
Zum Portfolio von Swiss Steel Group gehören auch hochwertige Werkstoffe. Foto: Swiss Steel Group

Die Swiss Steel Group versteht sich aufs Upcycling

Hochlegierte Stähle bestehen oft zu mehr als 30 Prozent aus Legierungsmetallen. Diese Stähle werden in Hochleistungsmaschinen eingesetzt. Der ökologische Footprint dieser Metalle ist groß, doch die Swiss Steel Group reduziert ihn mit neuen Technologien. Durch gezielten Einsatz von Spezialschrott ist es der Swiss Steel Group gelungen, die Emissionen deutlich zu senken.

Legierungsmetalle werden weltweit sehr viel seltener verwendet als Eisen und Kohlenstoff, aus dem Stahl grundsätzlich besteht. Die große Zahl der Edelmetalle besteht aus Eisen, das dank der Legierungsbestandteile, die ihm zugeführt werden, nicht rosten kann, härter wird und seine magnetischen Eigenschaften verliert.

Die Gewinnung von Legierungsmetallen ist sehr aufwendig und mit sehr viel höheren Emissionen verbunden als jene von Roheisen und unlegiertem Stahl. Doch können viele Branchen Maschinen- und Metallbau heute auf die Legierungszusätze nicht verzichten. Metalle wie Chrom, Nickel, Mangan, Magnesium, Blei, Wolfram, Vanadium, Titan, Kobalt oder Molybdän machen den Stahl zäher, leichter, wärmeresistenter und besser verarbeitbar. Legierungen sind die Würze in der Stahlküche. Sie erst geben dem Stahl seine spezifischen Eigenschaften.

Upcycling statt Downcycling

In der Swiss Steel Group ist das metallurgische Labor von Ugitech, ein Unternehmen der Swiss Steel Group, führend in der Entwicklung neuer Legierungstechnologien, bei denen hochlegierter Stahlschrott zum Einsatz kommt. Dabei wird der Schrott zunächst analysiert und dann so genau vorsortiert, dass man damit ohne zusätzliche Zuschlagstoffe die Eigenschaften der Stahlschmelze bis ins kleinste Detail beeinflussen kann.

Anstatt den hochwertigen Schrott mit sehr viel unlegiertem Schrott zusammen zu schmelzen, um anschließend die Eigenschaften wieder mit neuen Legierungsmetallen auszugleichen, geht man heute bei der Swiss Steel Group ganz andere, innovative Wege. Denn das herkömmlich gewonnene Material ist schlechter als das Ausgangsmaterial.

Heute wendet man in der Swiss Steel Group das Up-Cycling des wertvollen Materials an. Sorgfältig vorsortierter Edelstahlschrott wird eingesetzt, um die gewünschten Eigenschaften des Edelstahls zu erlangen. Das zusätzliche Legierungsmaterial wird so auf ein Minimum verringert und der gesamte Herstellungsprozess wird ökologischer und sicherer mit deutlich reduzierten Emissionswerten. Hinzu kommt, dass viele Legierungsmetalle aus politisch und ökologisch unsicheren Weltregionen kommen. Entscheidend an der neuen, von der Swiss Steel Group-Tochter Ugitech entwickelten Technologie ist, dass sich damit hochlegierte Stähle aus hochwertigem Stahlschrott herstellen lassen, die eine höhere Qualität haben als die eingeschmolzenen Ausgangsstoffe.

Damit betreibt die Swiss Steel Group nicht nur einfaches Recycling, sondern hochwertiges Upcycling – ein entscheidendes Argument in der Kreislaufwirtschaft – und unterstreicht so ihre führende Position bei der Herstellung von „Green Steel“. Dazu äußert sich Frank Koch, CEO der Swiss Steel Group: „Wir sind fest entschlossen unsere Führerschaft in

emissionsarm produziertem Grünstahl konsequent immer weiter zu verbessern bis wir Net Zero erreicht haben.“

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